Sonntag, 23. September 2012

Schere 1900 jh.


Diese Gigantische Schneiderschere ca.35cm (800g), lag einst rostig schlummernd in einer Kiste neben anderen unscheinbaren Sachen auf dem Flohmarkt.

Gestern hab ich zur Hand genommen, zunächst Gebürstet und gefliest. Hohlschliff  der Schneide am Bandschleifer nachgeschliffen.
Dann von Hand mit Leinen (100-1000er Körnung) geschliffen und poliert.


Die orginalen Bronze Schrauben waren zwar noch Ok, aber passten optisch nicht mehr ins Bild, also kurzer Hand neue aus Edelstahl hergestellt mit M8 er Gewinde, statt 7mm (lässt sich jetzt wunderbar ohne Werkzeug nachziehen)










Diese hier ist (seit etlichen Jahren) meine Lieblingsschere eine W.Schmidt Stuttgart, Masse ca.30cm davon ca.7cm Schneide, zwar nicht so ästhetisch aber dafür eine Eier legende Wollmilchsau, ganz gleich ob Papier – Bleche oder wie hier fingerdickes Büffelleder, ohne kraftaufwand immer sauberer schnitt!!!



 

Kommentare:

  1. Ich habe auch so eine rostige Schere. Habe sie aber nur ein wenig geputzt und am Stein abgezogen. Ich hätte nie geglaubt dass aus so einem Teil ein derart schönes Werkstück entstehen kann. Wie hast Du denn den Hohlschliff hingekriegt? Ist das im Bild eine Haltevorrichtung? Aus der Hand funktoniert so ein Schleifvorgang doch nicht (wenigstens nicht bei mir).

    Charley

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    1. Hi,
      der Hohlschliff ist am Kontaktrad (Bandschleifer) freihändig nachgeschliffen/poliert. Die Haltevorrichtung?, ist eine Spannvorrichtung an der Hobelbank.

      Grüße Esat

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  2. Ich bin baff. Das alte Ding hat schon wieder mal vielen Menschen Freude gemacht. Cool. Du hast doch sofort gesehen, was daraus wird.
    Sehr schön, Esat.

    Alexij

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